Verkehr der Zukunft

Überlegungen, wie Augmented Reality durch eine neue Art der Verkehrssteuerung den Verkehr der Zukunft verändern könnte.

Verkehr der Zukunft

Durch Automatisierung und zunehmende Verdichtung des Verkehrs (Mikromobilität, Flugtaxis) ergeben sich neue Anforderungen an die Leitung und die Sicherheit des Verkehrs. Unserer Ansicht nach hat ein displaybasierter Ansatz mit Extended Reality viele Vorteile, und ist künftig durch den Netzausbau mit 5G auch problemlos umsetzbar. Alle Verkehrsteilnehmer kommunizieren vernetzt miteinander, sind also nicht nur Empfänger von Informationen, sondern auch Sender.

Jeder Verkehrsteilnehmer bekommt über ein Display (bspw. HUD oder AR Brille) Anweisungen, Hinweise und Warnungen eingeblendet. Damit könnten sogar Ampeln verschwinden, da die Informationen auf jedem einzelnen Display – ob im Fahrzeug als HUD oder in einer Augmented Reality Brille mit räumlichem Verständnis – angezeigt  und zentral gesteuert werden. Der Vorteil ist, dass durch die Vernetzung untereinander Gefahren besser erkannt und vermieden werden können. Zudem können Systeme mit räumlichem Verständnis Informationen mit Kontext zur unmittelbaren Umgebung anzeigen (Gefahrenstelle auf der Fahrbahn, eingeblendeter Pfeil zeigt Fußgängern ein herannahendes Fahrzeug außerhalb des Blickfeldes an, Alternativroute mit weniger dichtem Verkehr, etc.).

Ein „Fahrer“ muss seine Aufmerksamkeit oft nicht mehr ganz, oder manchmal auch gar nicht auf das Verkehrsgeschehen lenken. Daher werden auch andere Informationen relevant und können sicher während der Fahrt aufgenommen werden. Dies können Informationen zur unmittelbaren Umgebung, wie Läden, Restaurants, Ladestationen (E-Mobilität) sein, Business-Anwendungen (Video-Telefonie, Office-Anwendungen) oder Entertainment.

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